Neueste Nachrichten

Meist gelesen

Weiterer Ausbau der EE dringend

Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 
Energiewandel - Ausbau

"Die Bekämpfung des Klimawandels muss Priorität haben. Sie erfordert ein möglichst schnelles – keinesfalls aber ein gebremstes – Wachstum der Erneuerbaren Energien, damit künftig kein klimaschädliches CO2 mehr über das Energiesystem ausgestoßen wird.

                                      

Zubau (Der bisherige 2010) der Photovoltaik muss beibehalten werden. Er führt perspektivisch dazu, dass bis 2025 rund ein Viertel des Stromverbrauchs durch Photovoltaik gedeckt wird. Dazu sind für Nutzer und Unternehmen langfristig planbare Einspeisevergütungen unverzichtbar.

 

Ambitionierter Ausbau der Windenergienutzung im Binnenland durch Beseitigung der diversen baurechtlichen administrativen Hemmnisse unter Beachtung des Anwohner und Naturschutzes. Ebenso wie bei Offshore-Windanlagen müssen die Netzbetreiber die Anschlusskosten an das Stromnetz übernehmen.

 

Förderung von dezentralen Stromspeichern insbesondere bei den Erzeugern sowie den Strom-Endverbrauchern durch kostendeckende Vergütung. Dies wurde jahrelang vernachlässigt und muss dringend in die Praxis umgesetzt werden.

 

Die EEG-Umlage muss gerecht berechnet werden. Das derzeitige Verfahren geht zu Lasten der Verbraucher und zu Gunsten der vier großen Energiekonzerne. Denn die Vermarktung des gesamten nach EEG vergüteten Stroms am Spotmarkt der Leipziger Strombörse führt bei hoher Einspeisung durch die Erneuerbaren Energien zu niedrigen Erlösen und damit zu hohen EEG-Umlagen. Diese werden von den Energiekonzernen wiederum auf die Strompreise aufgeschlagen und sämtliche positiven Effekte, wie z.B. sinkende Strompreise an der Strombörse, ihren immensen Gewinnen stillschweigend einverleibt.

 

 

Uns ist bewusst, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien Geld kosten wird. Diese Beträge sind jedoch, verglichen mit den derzeitigen horrenden Gewinnen der Stromwirtschaft, klein. Von 2002 bis 2009 stiegen die Gewinne nur der vier großen Energiekonzerne e.on, RWE, ENBW und Vattenfall in der Summe von knapp 5,8 auf über 23 Mrd. €. Bedenkt man, dass die Investitionen in Erneuerbare Energien der Milderung des Klimawandels dienen, der Beendigung der Atomlaufzeiten, der Vermeidung von Kriegen um das letzte Erdöl, sind diese Gelder gut angelegt. Außerdem entsteht damit (regionale) Wertschöpfung und Verminderung der Importabhängigkeit von Energierohstoffen."

 

Sonnenkraft Freising in Anlehnung an Solarenergie-Förderverein Deutschland 27.01.11

 

Aktualisiert (Dienstag, den 15. März 2011 um 10:14 Uhr)